Montagsmeditation

Die Meditation ist ein einfaches, achtsames Verweilen in der Stille, basierend auf einem starken Bewusstsein für den Körper und den Atemrhythmus. 

Die Meditation am Montagmittag ist ein Übungsangebot für alle, die die Achtsamkeit in der Stille vertiefen oder kennenlernen möchten. 

Die Übungszeit:

 

  • beginnt jeweils mit einer kurzen Einstimmung durch einen Text,

  • es folgen zwei Meditationen, (je ca. 20 -25 Minuten),

  • die durch das meditative Gehen im Kreis unterbrochen werden.

  • Sitzkissen und Bänke sind vorhanden. 

Zeit: Montags* jeweils 12.15 – 13.15

Leitung: Wanda Wolfensberger und Peter Wild

Ort: bewegungspraxis Ida Rosa Schaller, Torgasse 4 (2. Stock), 8001 Zürich

Kosten: Kollekte. Vorschlag: 10.-, grössere Beiträge sind natürlich auch willkommen. Falls Ihnen eine finanzielle Unterstützung nicht möglich ist,

sind Sie bei der Meditation trotzdem herzlich willkommen.

Anmeldung und Fragen: 

Falls Sie noch nie meditiert haben, bitte ich Sie mich vorher zu kontaktieren.

Haben Sie bereits Erfahrung in Meditation, ist eine Anmeldung nicht nötig.

w.wolfensberger/at/sunrise.ch oder tel: 079 594 20 59

*Erfahrungsaustausch Meditation: noch nicht geplant

Ausfall der Meditation: Pfingstmontag 24. Mai, Sommerpause 19. Juli - 22. August 2021

Texte Meditation

Meditation

Nichts ist, sagt der Weise.

Du lässt es erstehen.

Es wird mit dem Wind

deines Atems vergehen

unmerklich und leise.

Nichts ist, sagt der Weise.

Mascha Kaléko (1907 – 1975)

Der Haiku – Schreiber

 

Den Blick haben

für den einen

Tropfen im Regen:

Spiegel dem All

einen Augenblick kurz,

eine Erdzeit lang.

Erika Burkhart (1922 – 2010)

Erfahrung II

 

Erfahrung sammeln

in Wäldern Bergen

Städten

 

in den Augen

der Menschen

 

in Gesprächen

im Schweigen

Rose Ausländer (1901 – 1988)

 

Verwandlung

 

Unaufhaltsam –

wie aus dem Felsen

der Wasserfall –

stürz ich dir zu.

 

Deine geduldige Tiefe

macht mich morgen

zum See.

Christine Busta (1915 – 1987)

Den Weg der Nicht-Existenz begeht man nciht allein. (....)

Allein ist der Mensch nichts.

Erst wenn wir zusammenkommen, werden wir zum Menschen.

Los, lasst uns zusammenkommen, um Mensch zu werden.

Dschelaladdin Rumi (1207 - 1273)

Wenn wir schon alle eins sind,

dann lasst uns ohne Zunge und Mund

von Herz zu Herz sprechen! (.....)

Sprechen wir zueinander

mit zitternden Herzen und schweigenden Zungen.

Dschelaladdin Rumi (1207 - 1273)

Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede,

alles Gedeihen und Schöne der Welt

beruht auf Geduld, braucht Zeit, braucht Stille,

braucht Vertrauen.

Hermann Hesse (1877 - 1962)

Jenseits von unseren Vorstellungen über richtig und falsch ist ein Ort - Ich treffe dich dort.

Dschalāl ad-Dīn Muhammad Rūmī (1207 - 1273)

 

Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede,

Alles Gedeihen und Schöne der Welt

Beruht auf Geduld, braucht Zeit, braucht Stille,

braucht Vertrauen

Hermann Hesse (1877 1962)

Den Weg der Nicht-Existenz begeht man nicht allein. (...)

Allein ist der Mensch nichts.

Erst wenn wir zusammenkommen, werden wir zum Menschen.

Los, lasst uns zusammenkommen, um Mensch zu werden.

Dschelaladdin Rumi  (1207 – 1273)